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Wie finde ich den richtigen Babysitter

Steht ein Umzug an, werden Eltern neben dem Berg an zu erledigenden Aufgaben auch mit der Frage nach der Kinderbetreuung in der stressigsten Zeit konfrontiert. Aber auch wenn sich Eltern nach einiger Zeit der Umsorgung und Pflege des eigenen Kindes nach einer kleinen Atempause sehnen, das Wochenende für Hobbys nutzen wollen, eine Geschäftsreise ansteht oder anderer berufsbedingter Stress, kann das erste Mal das Verlangen nach einem Babysitter auftauchen.

Die Lust, an sämtlichen schwarzen Brettern und Pinnwänden zu suchen, ist meistens jedoch sehr gering. Bekannte und Freunde sind oft nicht verfügbar. Im Wandel der Zeit haben Eltern heutzutage die Möglichkeit, via Internet auf gut strukturierten und benutzerfreundlichen Seiten an vielversprechende Babysitter- oder Tagesmütteranzeigen zu gelangen. Eltern sollten sich jedoch im Klaren darüber sein, dass Sie nach einer Person suchen, der das eigene Kind anvertraut werden kann. Und hier steckt auch schon der Knackpunkt: Vertrauen! Das ist besonders wichtig, wenn es um das Wohl und die sichere Obhut des Sprösslings geht. Aber was muss ein Babysitter dafür mitbringen?

Das Wichtigste ist Vertrauen

Zunächst gilt neben Vertrauenswürdigkeit gleichermaßen Verantwortungsbewusstsein, sowie Freundlichkeit und Einfühlungsvermögen. Neben einer gewissen Portion Geduld darf auch der Humor nicht fehlen, denn wer will schon mit einem stocksteifen Fräulein Rottenmeier den ganzen Tag verbringen? Ihr Kind sicher nicht. Achten Sie also bei allen Anzeigen auf die Selbstbeschreibung des Babysitters. Kommen dabei diese Eigenschaften vor? Erwähnt der Babysitter eventuell sogar, Erfahrungen im Bereich Kinderbetreuung zu haben? Scheint die Person alt und pflichtbewusst genug?

Den Babysitter kennenlernen

Wenn dann der erste Schritt auf der Suche nach einem Betreuer getan ist und man meint, einen lieben und vertrauensvollen gefunden zu haben, beginnt der zweite Teil: Den Babysitter kennen zu lernen. Laden Sie ihn ein und setzen Sie sich für einige Zeit zusammen. Auch er ist daran interessiert, neben dem zu betreuenden Kind dessen Eltern etwas genauer zu kennen. Übrigens: Bei mehreren geeigneten Babysittern sollten Sie diese wenigstens im Abstand von 2 Stunden einladen.

Fragen Sie ihn, welche Kenntnisse er bereits beim Babysitten sammeln konnte und welche Altersstufen er betreut hat. Es ist auch wissenswert, ob der Babysitter selber auf jüngere Geschwister aufpassen musste. Eventuell kann der Babysitter Referenzen anderer Familien vorweisen oder sogar ein Babysitter-Diplom. Versuchen Sie, Ihren vielleicht zukünftigen Betreuer so gut wie möglich kennen zu lernen. Bringen Sie Hobbys, Herkunft und derzeitige Beschäftigungsart in Erfahrung. Geht die Person zur Schule? Studiert sie vielleicht schon? Oder steht sie selber mitten im Beruf? Wäre Sie bereit, für Ihr Kind in dem abgesprochenen Zeitraum alle eigenen Bedürfnisse, wie Freunde, Interessen, Sport in den Hintergrund zu stellen? Wenn die wichtigsten Punkte geklärt sind, bleibt nun noch die Frage nach den Lohnvorstellungen des Babysitters. Die sollten sich möglichst mit Ihren eigenen decken. Außerdem sollten Sie sicher sein, dass eine Haftpflichtversicherung des Babysitters besteht, damit im Schadensfall nicht in die eigene Geldbörse gegriffen werden muss.

Das Kind entscheidet mit

All das ist wichtig, damit Sie und der künftige Babysitter auf vertrauensvoller Basis beiderseitigen Ansprüchen gerecht werden können. Jetzt müssen Sie aber auch Ihr Kind "einweihen". Stellen Sie Kind und Babysitter einander vor. Schauen Sie, wie sich beide verhalten. Ihr Kind könnte anfangs zurückhaltend sein; dieses Verhalten ist ganz normal und führt auf natürliche und schützende Skepsis gegenüber Fremden zurück. Der Babysitter sollte möglichst gleich auf Ihr Kind zugehen und mit geeigneten Worten dessen Sympathie gewinnen. Fräulein Rottenmeier hätte das nicht geschafft! Empfehlenswert ist je Babysitter ein Probesitting von einer Stunde. Befragen Sie Ihr Kind später, welche der eingeladenen Babysitter ihm am besten gefallen hat.

Wichtig: Hören Sie auf Ihr Herz! Die Wahl des fähigsten Kindermädchens kann schwer fallen. So nett eine Person auch sein mag, falls Sie Zweifel haben, die sich nicht beseitigen lassen, suchen Sie weiter! Es geht schließlich um die Sicherheit Ihres Kindes. Es soll sich wohl und geborgen fühlen und weder vor noch nach dem Sitting Grund zur Klage haben. Sie übergeben dem Babysitter mit dem Kind außerdem Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Auch hier ist Vertrauen das A und O. Wenn dann die endgültige Entscheidung getroffen ist, klären Sie neben vertraglichen Angelegenheiten wie Dauer und Entlohnung der Aufsicht außerdem, wo sich Notfallnummern, Medikamente und Sicherungskasten befinden. Welche Räume darf der Babysitter betreten, welche nicht? Darf er Anlage, Fernseher und Kühlschrank benutzen? 

Im Internet gibt es einige seriöse Babysitter-Plattformen, auf denen Sie entweder selbst ein Gesuch aufgeben oder bereits eingetragene Babysitter kontaktieren können. Eine Checkliste für den Babysitter hilft Ihnen außerdem, die richtige Wahl für die Betreuung Ihres Kindes zu treffen.

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