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Erste Wohnung: Kosten kalkulierenDie erste Wohnung bedeutet einen großen Schritt in die Selbständigkeit und geht einher mit Verantwortung und meist auch Arbeit, um die Kosten zu decken. Die Frage der Finanzierbarkeit muss vor dem Auszug bei den Eltern unbedingt geklärt sein. Der Ratgeber zeigt auf, welche Ausgaben die erste Wohnung mit sich bringt und wo sich Sparmöglichkeiten ergeben.
Was kostet eigentlich die erste Wohnung?
Die Ausgaben für die erste Wohnung sind in vor allem von der Wohnart abhängig: Eine WG oder ein Studentenwohnheim sind in der Regel günstiger als ein eigenes Reich, da die Nebenkosten auf alle Bewohner aufgeteilt werden. Dafür müssen Sie in einer WG Küche, Bad und Wohnzimmer mit anderen teilen.
Die Kosten im Überblick
- Beim Einzug: die Mietkaution – hier können Sie aber sparen, wenn Sie einen Kautionsschutzbrief beantragen.
- Die monatliche Miete: Kaltmiete plus Betriebskosten und Heizkosten (Strom und Gas),
- Telefon- und Fernsehgebühren, Handy,
- Auto und Benzin bzw. Ticket für Nahverkehrsmittel,
- Versicherungen: Hausrat- und Haftpflichtversicherung sind in jedem Fall sinnvoll – in einigen Fällen wird die Haftpflichtversicherung aber auch noch durch die Eltern abgedeckt,
- Verpflegung und Dinge des täglichen Bedarfs (z.B. Putzmittel) und
- sonstige Lebenshaltungskosten / "Vergnügen" (auch Kino will bezahlt sein!)
Grundregel: Wenn Sie die Wohnung komplett alleine finanzieren müssen, sollte die Miete inkl. Nebenkosten nicht mehr als 25 bis 30 Prozent des Nettoeinkommens betragen. Also: Vor dem Auszug Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen.
Zusätzlich zu den monatlichen Kosten kommen direkt bei Umzug einmalig Ausgaben auf Sie zu: Spesen für den Umzug, Schönheitsreparaturen beim Einzug und die Einrichtung inkl. Elektrogeräte. Etwas Geld auf der hohen Kante für Unerwartetes (Z.B. Reparaturen) bereitzuhalten ist auch nicht verkehrt.
Spartipps für die erste Wohnung
Die Ausgaben scheinen ins Atronomische zu wachsen? Keine Panik: Es gibt an allen Ecken Möglichkeiten zu sparen.
Sparen mit der richtigen Wohnung: WG oder Studentenwohnheim sind in Sachen Kosten unschlagbar. Wer auf eine komplette eigene Wohnung nicht verzichten will: Makler bei der Suche vermeiden. In Online-Wohnungsportalen kann man auch nach courtagefreien Wohnungen suchen. Bei der Suche dann auf Wohnungen nahe der Arbeit / Uni achten - so spart man Fahrtkosten - und Wohnungen mit Möblierung bzw. Einbaugeräten bevorzugen. Oft kann man auch mit dem Vormieter Verabredungen treffen, dass man einzelne Möbel übernimmt.
Finanzielle Unterstützung vom Staat: Unbedingt prüfen, ob der Staat für die erste Wohnung etwas drauflegt. Nicht selten besteht Anspruch auf Wohngeld, Berufsausbildungshilfe oder BAföG. Im Notfall kann auch das Kindergeld auf Antrag aufs eigene Konto fließen, wenn die Eltern nicht unterstützen können oder wollen.
Sparen beim Umzug: Je nach dem wohin der Umzug geht, kann sich ein Umzug in die erste Wohnung mit einem Umzugsunternehmen finanziell lohnen – vielleicht helfen dann ja auch die Eltern mit einer kleinen Finanzspritze aus. Wer darauf verzichten muss: Freunde helfen unentgeltlich, in Jobbörsen bieten private Umzugshelfer außerdem Ihre Dienste günstig an. Auf der Suche nach einem günstigem Möbelwagen sollten Sie ebenfalls im Internet Preise für Umzugswagen vergleichen. Umzugskartons möglichst leihen oder günstig komplette Sets für Single-Umzüge im Onlineshop ordern. Sowohl Transportfläche als auch Umzugskartons spart, wer vorher ausmistet – die Kinderzimmer-Altlasten können ja evtl. aussortiert oder bei den Eltern auf dem Boden eingelagert werden. Einige Dinge können auch weiterverkauft werden – das spült sogar noch Geld in die Umzugskasse. Durch gute Planung lässt sich außerdem auch immer sparen: der kostenlose Umzugskalender hilft.
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